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TemelínIn den 80er Jahren hat die CEZ, die Betreibergesellschaft begonnen, das AKW Temelín zu bauen. Dabei wurde die Technik mit der Technologie der UdSSR, die Steuerung aber mit der amerikanischen Technologie (Firma Westinghouse) gebaut. Dass das nicht zusammenpassen kann, ist wohl leicht verständlich. Der Problemfall Temelín wurde in Österreich nicht so richtig ernst genommen. Erst nach dem "Aufschrei" der Temelín-Gegner, den Grenzblockaden für eine ganze Woche ohne Unterbrechung (8.10-15.10.2000), machte die Medien erst aufmerksam. Langsam, aber scheinbar sicher, wurde das Problem Temelín auch von der Politik ernstgenommen. Die Regierung versprach eine möglichst rasche Möglichkeit. Die Regierung nutzte das Vertrauen der Temelín-Gegner schamlos aus - für den sogenannten "Melker Prozess" am 12. Dezember 2000. Versprochen wurde eine Gesamt-UVP, daraus wurde aber nichts. Zur Zeit versprechen alle vier großen Parteien, etwas gegen Temelín zu unternehmen, aber nichts geschieht. Jeden Tag hört man eine neue Meldung: "Wir verhandeln doch schon!", "Wir legen ein Veto ein!", "Wir haben's ja schon immer gesagt!", "Wir machen Druck!", ... Wirklich passiert ist eigentlich noch nichts. Der Protest gegen Temelín ist aber nicht verschwunden. Diese Community soll "das Feuer des Widerstandes" wieder entfachen, und dem Widerstand wieder ein einheitliches Gesicht verleihen. Jetzt Anmelden und alle Vorteile genießen! |
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