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Uranabbau: es kommen bestechungen

Pribyslav – Die australienische Firma, die sich für den Uranabbau in Pribyslavice interessiert, bemühte sich, die Stadtvertreter symbolisch zu bestechen. Die Stadtvertretert sagten jedoch ein eindeutiges NEIN.
Das Interesse für das Uran hat die australienische Firma Uran Limited. Sie muss jedoch das tschechische Umweltministerium um die Bewilligung zur Untersuchung ansuchen, was sie jedoch als fremde Firma nicht machen kann. Deswegen hat sie eine tschechische Zweigstelle mit dem Namen Timex Zdice gegründet und um die Bewilligung mittels der Tochter angesucht. Als das Ministerium das Ansuchen abgelehnt hatte, liess sich die Firma nicht entmutigen, gründete schnelle eine neue tschechische Firma mit dem Namen Urania Mining und suchte um die Genehminug der Untersuchungen erneut an.
„Wir wollen hier keinen Uranabbau,“ sagen die Bewohner der Stadt Pribyslavice inkl. der umliegenden Gemeinden. Deswegen hat die Firma Urania Mining, die die Interessen des australienischen Partners vertritt, den Vertretern der Stadt Pribyslavice einen auf den ersten Blick interessanten Vertrag vorgelegt. „Es war ein Vorschlag des Schenkungsvertrages, in dem uns Urania eine Spende in Höhe von 50 Tausend Dollar jährlich anbietet,“ informiert der Vicebürgermeister von Pribyslavice Michael Omes. Die Stadtvertreter entschieden sich jedoch, die Spende nicht anzunehmen und den Vertrag nicht zu schliessen. Laut ihm war der Vertrag nur auf den ersten Blick interessant, dann stellten wir jedoch fest, dass aus dem Vertrag hervorgeht, dass wie die Spende nur in dem Fall bekommen, wenn wir der Firma Uranie jederlei entgegenkommen und in Zukunftnicht nur die Untersuchungen, sondern sogar den Uranabbau ermöglichen, erklkärt Omes, warum die Stadt Pribyslavice ein eindeutiges NEIN der Firma Urania sagte.

/Volltext/
/Q:TZ/
S.Saadouni
Übersetzung: gp

Erschienen am 12.05.2008
Quelle: CZ-CBL - Ceskobudejoviccke listy, Seite 11

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