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| CEZ:Den Bau soll die Regierung bezahlen |
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Prag – Einen ganz neuen Typ des Kraftwerkes will die Energiegesellschaft CEZ bauen. Das Kraftwerk würde die Technologie CCS (Carbon Capture and Storage) nutzen – das heißt Technologie der Aufnahme und Ablage des Kohledioxides. „Im Grunde wird man die erzeugten Emissionen aus der Kohle aufnehmen und in geeignete unterirdische Lokalitäten einpumpen,“ sagte Zuzana Krejcirikova, Direktorin der Abteilung der europäischen Agenda der Firma CEZ. Das geplante Kraftwerk würde mehr als 10 Milliarden Kronen kosten und soll bis zum Jahr 2015 im Gebiet Südmährens (in der Umgebung von Hodonin) oder in Nordböhmen (in Ledvice) gebaut werden. Die Unterstützung für die CCS-Technologie sprach auch die Europäische Union aus. Zum Beispiel der Euroabgeordnete Chris Davis schlug in den vergangenen Tagen vor, dass ab dem Jahr 2015 nur die Kraftwerke genehmigt werden, bei denen 90% der CO2-Emissionen mit Hilfe der CCS.Technologie gefangen werden, stattdem sie in die Luft ausgelassen werden. Die Einführung der CCS-Technologie benötigt jedoch hohe InvestitionenCEZ macht darauf aufmerksam, dass der Bau solch eines Kraftwerkes derzeit finanziell nicht rentabel ist. CEZ will deswegen, dass am Projekt die Regierung finanziell teilnimmt. „Die Europäische Union stellt für diese Projekte kein Geld zur Verfügung und lässt auf jedem Staat, wie er diese finanziell anspruchsvolle Investition decken wird. Den Bau des Kraftwerkes mit der CCS.Technologie unterstützte schon zum Beispiel die Regierung in Großbritanien,“ sagte Krejcirikova. Der britische Staat bezahlte einen Drittel der Baukosten.
/Verkürzung/ /Q:TZ/
Jiri Böhm Übersetzung: gp
Erschienen am 09.05.2008
Quelle: CZ-LN - Lidove noviny, Seite 15
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