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Langes Hin und Her ums Atommülllager in Temelin

Langes Hin und Her um den möglichen Bau des Lagers für den abgebrannten Kernbrennstoff aus dem Atomkraftwerk Temelin setzt fort. Schon die dritte Raumordnungsentscheidung über die Unterbringung dieses Baues im Areal des Atomkraftwerkes Temelin gab in Mitte April die Abteilung für regionale Entwicklung, Gebietsplanung und Bauordnung des Kreisamtes des Südböhmischen Kreises heraus.
Die Zeitung Pravo informierte davon die Sprecherin des Kreisamtes Maria Ptackova. Sie betonte, dass die Behörde ganz im Einklang mit der Rechtsmeinung des Ministeriums für regionale Entwicklung fortgeschritten ist. Trotzdem haben die Bürgervereinigungen Calla, Südböhmische Mütter, In Havariezone des AKW Temelin und die Herren Jan und Josef Vesely, die Teilnehmer an diesem Verfahren waren, eine Berufung ein.
„Jetzt werden mit den eingereichten Berufungen alle Teilnehmer am Verfahren vertraut gemacht, die die Möglichkeit haben, sie dazu in der festgelegten Frist zu äußern. Die Berufungen zusammen mit dem Schriftstück und mit der Stellungnahme des Kreisamtes werden dann dem Berufungsorgan überreicht – dem Ministerium für die regionale Entwicklung.“Dieser Fortgang geht aus den zugehörigen Bestimmungen hervor,“ erklärte die Sprecherin des Kreisamtes.

/Verkürzung/
/Q:TZ/

V.Vacha
Übersetzung: gp

Erschienen am 07.05.2008
Quelle: CZ-Pravo, Seite 12

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