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| Der Biomassenkönig glaubt in Atom |
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Prag – „Die grüne Energie ist eine gute Sache, aber es ist vor allem Politik. Ohne Kohle und Atom wird es nicht gehen.“ Es sieht so aus, dass es sich um Aussagen eines Befürworters der alten Energiezeiten handelt. Es sind jedoch Meinungen des Chefs der Pilsner Wärmegeselslchaft Tomas Drapela, dessen Firma ein Rekordman ist, was den Anteil der Stromherstellung aus der Biomasse betrifft. Die Pilsner Wärmegesellschaft erzeugte während den ersten drei Monaten dieses Jahres in einer Quelle mit der Leistung von 110 MW aus der Biomasse 20% des Gesamtstromes, den sie ansonsten aus der Braunkohle gewinnt. Sie hat in dieser Art der Stromgewinnung keinen Konkurrenten in Mitteleuropa. „Die Energie aus der Biomasse herzustellen, ist immer noch zweimal so teuer als aus der Kohle. Aber voriges Jahr fing es an, es uns auszulohnen,da das Regulationsamt die Aufkaufspreise des Biomassen-Stromes erhöhte und da der Preis der CO2-Bewilligungsschine stieg, “ erklärt Drapela. Die Emissionsscheine verkauft die Firma für die eingesparte Kohle Deswegen investiert die Firma die weiteren 900 Millionen Kronen in einen Kessel, wo man nur die Biomasse verbrennen wird. Die derzeitigen 20% der grünen Energie sind jedoch laut Drapela das mögliche Maximum. Beim größeren Umfang würde nämlich ein Problem mit der Lagerung und mit dem Einkauf der Biomasse entstehen.
/Verkürzung/ /Q:TZ/
jaf Übersetzung: gp
Erschienen am 28.04.2008
Quelle: CZ-MF DNES - Mlada fronta DNES, Seite Beilage - Seite 2
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