Prag – Das Elektromessgerät zurückgeben, das Haus von den Dräthen der Energiefirmen abschneiden und trotzdem fernsehen, die Waschmaschine nutzen und das Essen im Kühlschrank lagern....Technologisch ist es möglich, aber finanziell ist es immer noch aufwändig. Die Fachleute nennen die selbstständigen Häuser „Inselsysteme“.
„Ein kleines Inselsystem kann man schon für ca. 250 Tausend Kronen anschaffen,“ sagt Martin Chladek, der Miteigentümer der Firma Alter-eko, die sich auf die Lieferung der Energieeinrichtungen spezialisiert, die erneuerbare Energieträger nutzen.
Damit es möglich ist, die Energienachfrage laufend zu befriedigen, handelt es sich meisten um eine Kombination der Solarpaneele, die den Strom herstellen können, und eines kleinen Windkraftwerkes. Die beiden Systeme sollten sich im idealen Fall so ergänzen, dass immer minimal ein davon fähig ist, den Strom zu liefern. Es bleibt jedoch immer noch ein Problem mit der Kontinuierlichkeit des Stromverbrauches. Den Strom muss man in Baterrien akkumulieren, damit er auch zum Beispiel während einer windstillen Nacht zur Verfügung steht.
„Es ist eher für die Leute bestimmt, die einen natürlicheren Lebensstil haben. Sie sind damit versöhnt, dass sie den Strom nur für z.B. 2 Stunden Fernsehens haben werden und die Wäsche während eines sonnigen Wetters waschen,“ nennt Chladek die Möglichkeiten der Einschränkungen.
Proportional mit der Höhe der investierten Summe kann man jedoch auch Systeme bauen, die den Hausverbrauch ohne Einschränkungen decken. Die Anschaffung solcher Systeme kann dann aber Millionen Kronen erreichen und bei der Berücksichtigung der Lebensdauer des Systemes (bei den Solarpaneelen ca. 25 Jahre) ist es billiger, den geläufigen Strom von einer Energiefirma abzunehmen.
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mas
Übersetzung: gp
Erschienen am 28.04.2008
Quelle: CZ-MF DNES - Mlada fronta DNES, Seite Beilage . Seite 2