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Parlamentarierkommission zu Temelin muss sich mit den Kernproblemen beschäftigen

Wien - Das Anti Atom Komitee appelliert an die österreichischen Parlamentarier unter der Leitung von BR Konecny sich beim Treffen am kommenden Montag in Budweis, sich auf die Beseitigung der zentralen Sicherheitsmängel in Temelin zu konzentrieren und sich nicht mit vagen Zusagen zufrieden zu geben.

"Das Anti Atom Komitee begrüßt die geplanten Untersuchungen zur Erbebengefährdung von Temelin, dies darf aber nicht von den gravierenden Sicherheitsmängeln des Kraftwerkes ablenken", so DI Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee.

"In der Frage der hochenergetischen Leitungen auf der 28,8 Meter Bühne dürfen sich die österreichischen Parlamentarier keinesfalls mit Argumenten wie "super pipe" o.ä. abspeisen lassen. Das minimierte Risiko eines Mehrfachbruches bedeutet die räumliche Trennung dieser beiden parallel geführten Leitungen. Auch die Versprödung des Reaktordruckbehälters und das Versagen von Sicherheitsventilen stellt nach wie vor ein wesentliches und ungelöstes Gefahrenpotential dar. Die Beseitigung dieser Mängel ist seit Jahren überfällig. Bilaterale Treffen, Workshops und dgl. gab es schon viele, aber die Beseitigung der Mängel fehlt bisher", so Manfred Doppler weiter.

Auch die übermäßige Verformung der Brennelemente, die die Steuerung des Reaktors gefährdet, stellt ein weiteres, nicht unerhebliches Risiko dar, das nicht zu akzeptieren ist und dem sich die Parlamentarier widmen müssen", so Manfred Doppler abschließend.

Erschienen am 13.12.2007
Quelle: APA

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