Andere blockieren Staatsgrenzen, versenden diplomatische Protestnoten oder drohen mit völkerrechtlichen Klagen. Doch egal ob Atomgegner oder Politiker: Ihr Begehr, das Kernkraftwerk Temelin zu stoppen, blieb bislang ohne jeden Erfolg. Und der störanfällige tschechische Reaktor, gerade einmal 80 Kilometer nördlich von Österreich gelegen, sorgt weiterhin regelmäßig für böses Blut in den zwischenstaatlichen Beziehungen. Der tettte Kampfer. Während Kraftwerksgegner nun vermin-lieh vergeblich immer noch auf eine rechtliche Lösung hoffen (siehe Kasten), feiert ein -Minn, der die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte, Erfolge: Josef Vesely. Der Tscheche flüchtete 1968, kurz vor Ende des Prager Frühlings, nach Wien, nahm die Staatsbürgerschaft an und ist mittlerweile wohl der einzige Oster reicher, den die AKW-Betreff Eier noch fürchten mil.en. Denn der 59-jährige ist quasi Miteigentümer von Temelin. Genauer gesagt sind es 7,5 Hek¬tar Grund, die Vesely einst erbte und auf denen heute ein Teil des Kraftwerks ruht. Fest steht: Die Parzelle war ihm 1971 wegen unerlaubter Repuhliksflucht vom Staat enteignet worden. Ein Schandurteil, das nach dem
Dieser Artikel ist auch als JPG-Bild verfügbar.
Artikel anzeigen (Größe: unbekannt KB)
Erschienen am 10.05.2007
Quelle: News