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Zwischenfall in US-AKW - 100 Arbeiter leichter Strahlung ausgesetzt
Radioaktives Gas während Wartungsarbeiten ausgetreten

Red Wing - Bei einem Zwischenfall in einem amerikanischen Atomkraftwerk sind rund 100 Arbeiter leicht verstrahlt worden. In dem Kraftwerk Prairie Island sei bereits am vergangenen Freitag radioaktives Gas ausgetreten, teilte die Atomaufsichtsbehörde am Dienstag mit. Der Reaktor sei zu diesem Zeitpunkt wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet gewesen, auch sei kein Gas an die Außenwelt gelangt, sagte Behördensprecher Jan Strasma.

Die Arbeiter hätten Schutzanzüge getragen, erklärte die Betreibergesellschaft des Kraftwerks, Nuclear Management Co. Bei den meisten seien Strahlungswerte zwischen 10 bis 20 Millirem festgestellt worden, dies entspreche der Radioaktivität einer zahnärztlichen Röntgenuntersuchung. Zu dem Zwischenfall sei es gekommen, weil das Gas versehentlich nicht durch den vorgesehenen Filter geleitet worden sei, sagte Unternehmenssprecherin Arline Datu.

Erschienen am 09.05.2006
Quelle: APA

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