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US-Botschafter bei IAEO: Keine Direkt-Verhandlungen USA-Iran
"Es geht um Iran und die ganze Welt"

Genf - Auch nach dem Brief des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad an US-Präsident George W. Bush wird es vorerst keine direkten Gespräche zwischen Washingten und der Regierung in Teheran über das umstrittene Atomprogramm des Iran geben. Das sagte der US-Botschafter bei der Internationalen Atomenergieagentur IAEO (IAEA), Gregory Schulte, dem deutschen "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe).


"Wir unterstützen ausdrücklich die Verhandlungsanstrengungen der EU-3 einschließlich Deutschland. Wir haben die Lösungsvorschläge Russlands begrüßt. Wir planen aber nicht, in diese Verhandlungen einzusteigen", sagte Schulte. "Es geht nicht um die USA und Iran. Es geht hier um Iran und die ganze Welt."

Um den Iran zu einem Einlenken bei seinem umstrittenen Atomprogramm zu bewegen, müsse die internationale Gemeinschaft den Druck aufrechterhalten. "Es herrscht eine sehr starke Einheit zwischen Europa und den USA. Wir haben es geschafft, dass auch andere Länder Druck auf den Iran ausüben. Wenn wir die Einheit zwischen den USA und Europa aufrechterhalten, ist es wahrscheinlicher dass wir eine diplomatische Lösung finden", sagte Schulte.

Erschienen am 09.05.2006
Quelle: APA

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