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| Russland fordert von iranischer Regierung Ende der Urananreicherung |
| Keine unmittelbare Stellungnahme zu IAEO-Bericht |
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Moskau - Russland hat die iranische Regierung nach Ablauf der UNO-Frist erneut zur Beendigung der Urananreicherung aufgefordert. Die Führung in Teheran solle zu einer umfassenden Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO/IAEA) in Wien zurückkehren, sagte Außenminister Sergej Lawrow am Samstag bei einem Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen Manouchehr Mottaki, wie das Ministerium in Moskau mitteilte. Es liege am Iran, konkrete Schritte zu unternehmen.
Die Erklärung des russischen Außenministeriums enthielt keine unmittelbare Stellungnahme zu dem am Vortag von der IAEO an UNO-Generalsekretär Kofi Annan übergebenen Iran-Bericht. Lawrows Stellvertreter Sergej Kisljak hatte am Freitag gesagt, es sei zu früh, einen Kommentar abzugeben, da der Bericht ein "sehr wichtiges Dokument" sei. Russland widersetzt sich gemeinsam mit China im Sicherheitsrat den Forderungen der USA nach Sanktionen gegen den Iran. Moskau plädiert dafür, den Fall Iran weiter auf der Ebene der IAEO zu behandeln.
Erschienen am 29.04.2006
Quelle: dpa
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